Brot, Vollkornbrot, Nüsse

frisches Vollkorn-Brot

Nicht immer ist es möglich, dass ich mich abends in die Küche stelle und für den nächsten Arbeitstag vorkoche. In diesem Fall habe ich eine gute Lösung gefunden die nur alle paar Wochen etwas mehr Zeit beansprucht: selbst gebackenes Vollkornbrot! Alle paar Wochen nutze ich einen Sonntag um einige Brote zu backen und sie geschnitten in Scheiben einzufrieren. Somit kann ich sie Portionsweise auftauen. Dabei gibt es zwei Möglichkeiten:

  1. Abends aus dem Gefrierfach nehmen und über Nacht auftauen lassen.
  2. Morgens aus dem Gefrierfach nehmen und die Scheiben einzeln in den Toaster stecken. Die können anschließend belegt werden und die Kruste ist leicht geröstet.

Ein einfaches Grundrezept für ein Brot sollte jeder kennen und je öfters man es backt, umso eher hat man die Zubereitung verinnerlicht. Nach einigen Üben geht das Brotbacken quasi von alleine über die Bühne.

Hier mal mein Rezept, welches man immer wieder verändern und erweitern kann. Dadurch ist eurer Fantasie keine Grenze mehr gesetzt!

Zutaten: 500 ml Wasser (lauwarm, nicht heiß), 250 g Dinkelvollkornmehl und 250 g Weizenvollkornmehl , 160 g Samen, Kerne, Nüsse oder ähnliches, 1 Tüte Trockenhefe, 2 El Apfelessig, 2 Tl Salz

Ich habe mich heute dazu entschlossen das Grundrezept um ein paar gehackte Walnüsse und klein gehackte Chili-Schoten zu erweitern. Bei Walnüssen handelt es sich insgesamt um sehr gesunde Nüsse und durch die Schärfe wird der Stoffwechsel angekurbelt.

Meine Extras:

2 Chili-Schoten (gehackt)                  40 g Walnüsse (gehackt)

Zubereitung:

Vom Ablauf her beginnen ich mit dem 500 ml lauwarmen Wasser. Das Wasser darf nur maximal lauwarm sein, damit die Hefe sich gut entfalten kann und der Teig schön aufgehen kann. Wenn euch das Brot zu trocken wird, könnt ihr beim nächsten Mal einfach etwas mehr Wasser nehmen, dann ist es nach dem Backen saftiger. Ich geben das Wasser in eine Rührschüssel und fügen den Apfelessig hinzu. Das Salz und die Hefe wird ebenfalls zur Flüssigkeit hinzugefügt. Nun das Ganze mit einem Löffel oder Schneebesen verrühren, bis die Hefe und das Salz sich aufgelöst haben.

Die Kerne, in meinem Fall Kürbiskerne und Sonnenblumenkerne, werden ebenfalls in die Rührschüssel gegeben. Ich verwende beim Grundrezept ca. 130 g Sonnenblumenkerne und 30 g Kürbiskerne, aber auch hier könnt Ihr nach Eurem eigenen Geschmack variieren.

Anschließend kommt das Mehl hinzu. Ich entscheide mich in der Regel für 250g Dinkelvollkornmehl und 250g Weizenvollkornmehl. Die Mischung wird nun mittels Knethaken oder Küchenmaschine zu einem Teig verrührt. Der Teig ergibt nach wenigen Minuten verkneten eine saftige Masse. Für das Ausbacken des Brotes nutze ich die klassische Kastenform.

Die Form fette ich etwas mit Butter ein. Nachdem der Teig dann in die eingefettete Kastenform verfrachtet ist, stellt ihr den Teig an einen warmen Platz. Der Teig ruht nun für mindestens 30 Minuten. Die Hefe braucht die Zeit um den Teig leicht aufgehen zu lassen. Danach wird der Backofen ohne den Teig zunächst auf 180°C Umluft vorgeheizt. Sobald der Ofen die Temperatur erreicht hat, kommt die Kastenform mit dem Teig für 50-60 Minuten in den Ofen. Nach 50 Minuten teste ich mit dem Stäbchentest ob das Brot fertig ist.  Wenn beim Herausziehen kein roher Teig am Spieß hängt, ist das Brot fertig gebacken.

Zum Abkühlen stelle ich das Brot zunächst mit der Kastenform auf ein Kuchengitter. Ein paar Minuten später ist die Form etwas erkaltet und das Brot kann aus der Form geholt werden. Je nachdem wieviel Wasser ich verwendet habe, kann der Boden noch etwas feucht sein. Die Feuchtigkeit verflüchtigt sich sobald das Brot komplett ausgekühlt ist.

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Lass es dir schmecken, deine Nina!

Hast du die Brot schon probiert? Dann schreib mir ein Kommentar oder eine Nachricht.

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